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Wed, Jan 13, 2021
VfB Lübeck
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SV Waldhof Mannheim
Waldh. Mannheim
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Info
VfB Lübeck   SV Waldhof Mannheim
Rolf Landerl R. Landerl Manager P. Glöckner Patrick Glöckner
4,63 m € Total market value 6,03 m €
26,3 ø age 24,9
Ersin Zehir E. Zehir Most valuable player D. Jastrzembski Dennis Jastrzembski
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13. Spieltag: VfB Lübeck - SV Waldhof Mannheim

Nov 26, 2020 - 4:04 PM hours
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Die Lohmühle wird langsam zur Festung. Drei Punkte für den VfB.
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All square. Ein Unentschieden gegen starke Mannheimer.
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Der Abwärtsstrudel hat den VfB wieder. Mannheim nimmt alle drei Punkte mit.
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Leben im Quadrat - Der Waldhof ist zu Gast.

Nach der unglücklichen Niederlage gegen Kaiserslautern sind die Grün-Weißen wieder ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Auch vier Siege am Stück dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass es diese Saison nur um den Klassenerhalt gehen kann. So gilt es dennoch, schnell die Niederlage abzuschütteln und sich gegen Mannheim wieder defensiv sicher und vorne zielstrebiger zu präsentieren.

Gegner am kommenden Samstag auf der heimischen Lohmühle ist der SV Waldhof Mannheim. Zum einen ist der Verein ein Traditionsverein, aber auch die Stadt kann mit Historie aufwarten. Mannheim ist die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs. Stadtprägend ist sicherlich das Barockschloss der ehemaligen Residenzstadt. Das Schloss wurde in drei Bauperioden zwischen 1720 und 1760 erbaut und diente bis 1777 als Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. Im zweiten Weltkrieg wurde das Schloss leider fast vollständig zerstört. Noch in den direkten Nachkriegsjahren schien ein Wiederaufbau völlig utopisch und erst 2007 konnte dieser mit der Einweihung eines Schlossmuseums beendet werden. Heute werden Teile der Schlossräumlichkeiten und -anlage, die zu den größten der Welt zählt, von der Universität genutzt. Es finden sich Seminarräume, Vorlesungssäle, Teile der Universitätsverwaltung sowie die Bibliothek der Universität.

Bekannt ist die Stadt oder vielmehr der Eisbetrieb Fontanella in Mannheim zudem dafür, das Spaghetti-Eis erfunden zu haben. Dario Fontanella soll 1969 das erste Spaghetti-Eis zubereiten – dies reklamieren auch weitere italienische Eismanufakturen für sich, doch in Mannheim ist man sich einig, dass es auf Fontanella zurückzuführen ist. Spaghetti-Eis gibt es in der Mannheimer Eisdiele entsprechend auch in Kugelform und ist tatsächlich sehr köstlich zwinker

Städtebaulich besitzt Mannheim zudem die Eigenheit, dass der historische Stadtkern in 144 Quadrate – in diesem Fall aber eher unterschiedliche Vierecke – eingeteilt ist. Mannheim trägt daher auch den Beinamen Quadratestadt und die Mannheimer sprechen umgangssprachlich von „den Quadraten“ wenn sie die Innenstadt meinen. Diese stadtplanerische Eigenheit ist auf Kurfürst Friedrich IV. Im Jahr 1606, beziehungsweise dessen Architekten Bartel Janson zurückzuführen, der das von militärischen Aspekten geprägte Ideal einer Planstadt für die zu errichtende an eine Zitadelle angrenzende Stadt zur Anwendung brachte. Die Adressen werden heute durch die Quadratbezeichnungen (A-U) samt der Hausnummern gebildet, beispielsweise G 3, 1.

Nun aber genug der Stadtgeschichte und hin zum Sportlichen. Letzte Saison stieg der ehemalige Bundesligist nach mehreren gescheiterten Relegationsspielen endlich in die dritte Liga auf. Dort spielten die Mannheimer zunächst furios auf und standen bis zur coronabedingten Unterbrechung der Saison auch auf einem Aufstiegsplatz. Mit dem Re-Start geriet der Motor jedoch ins Stottern und der SV Waldhof Mannheim beendete die Saison auf dem 9. Tabellenplatz, immer noch sehr achtbar für einen Aufsteiger. Zu den Leistungsträgern der vergangenen Saison zählten sicherlich Marco Schuster und Jan Hendrik Marx. Beide fehlen dem Waldhof jedoch diese Saison wegen Verletzungen. Ebenfalls wichtig für die Mannschaft waren aber auch Innenverteidiger Kevin Conrad und Offensivspieler Gianluca Korte. Conrad und Korte verließen jedoch den Verein ebenso wie unter anderem Valmir Sulejmani und Maurice Deville, die beide ebenfalls wichtig für die Mannheimer waren. So waren die Mannheimer im Spätsommer entsprechend aktiv auf dem Transfermarkt und verpflichteten Marcel Costly (Magdeburg), Anton Donkor (Chemnitz), Jan-Christoph Bartels (1. FC Köln), Dominik Martinovic (Großaspach), Hamza Saghiri (Viktoria Köln), Rafael Garcia (Chemnitz), Jesper Verlaat (SV Sandhausen) und Joseph Boyamba (Borussia Dortmund). Alle diese Spieler können zum (erweiterten) Stamm der Mannschaft gezählt werden. Eine Neuerung gab es zudem auch auf der Trainerbank. Vereinslegende Bernhard Trares verlängerte seinen Vertrag nicht (und ist aktuell Trainer der Würzburger Kickers) und verließ den Verein. Er wurde durch Patrick Glöckner ersetzt, der letzte Saison den Abstieg vom Chemnitzer FC nicht verhindern konnte

Insgesamt ist Waldhof Mannheim eine enorm offensivstarke Mannschaft, die mit 21 erzielten Treffern den drittbesten Sturm der Liga stellt. Allerdings kassierte man auch bereits 17 Treffer, ebenso wie der VfB, was den Mannheimern schon einiges an Punkten kostete diese Saison. Mit 15 Punkten (aus elf Spielen) findet sich der SV momentan auf dem zehnten Tabellenplatz wieder. Zuletzt kam man gegen den FSV Zwickau (0:0) und den MSV Duisburg (2:2) nicht über ein Remis hinaus. Davor gab es allerdings beeindruckende Siege gegen Ingolstadt (4:1) und Magdeburg (5:2). Auch ein wildes 4:4 gegen Türkgücü München gab es bereits. Ein klarer Trend ist also noch nicht zu erkennen und die Saison von Auf und Abs geprägt. Aus einer starken Mannschaft ragen für meine Begriffe Boyamba (6 Tore, kommt häufig von der Bank) und Arianit Ferati heraus. Ferati spielt einen feinen Ball im offensiven Mittelfeld und konnte bisher drei Tore erzielen und fünf weitere auflegen. Auch Mittelstürmer Dominik Martinovic erzielte bereits vier Tore.

Es wird sicherlich nicht leicht für den VfB die Offensive der Mannheimer in den Griff zu bekommen, dennoch haben die Jungs von Landerl sich in den letzten Spielen gerade defensiv sehr stabilisiert, so dass Grün-Weiß es dem SV hoffentlich schwer macht.

Beim VfB macht die lange Verletztenliste momentan wieder sorgen. Hertner fällt nun schon zwei Spiele in Folge aus. Auch Röser und Steinwender haben mit muskulären Problemen zu kämpfen. Dazu gesellen sich noch Langzeitverletzten oder im Aufbautraining befindlichen Feka, Kircher, Rüdiger, Shalom, Ramaj und Gommert. Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft das kompensieren kann. Gerade offensiv machte sich aber im Spiel gegen Kaiserslautern das Fehlen von Röser und Steinwender (als Option von der Bank) bemerkbar. Im Idealfall sind diese beiden und Hertner aber wieder einsatzbereit gegen Waldhof Mannheim.

Auch auf der Trainerbank werden Landerl, Pfeiffer und Co nicht Platz nehmen können, da sie immer noch in häuslicher Quarantäne sind. Das ist in der Spielvorbereitung, im Training und natürlich im Spiel selbst alles andere als ideal. Axel Giere wird wohl zusammen mit Rocco Leeser auf der Bank stattdessen platz nehmen. Axel Giere scheint dabei das Vertrauen von Landerl zu genießen, hat er doch (laut HL-Sports) bereits in der Vergangenheit einige Trainingseinheiten des VfB geleitet. Zudem verfügt er anders als Leeser über Erfahrung als Trainer, betreute er in der Vergangenheit doch den FC Schönberg und die Zweitvertretung von Hansa Rostock.

Die Bilanz sieht vor dem samstäglichen Aufeinandertreffen zwischen dem VfB Lübeck und dem SV Waldhof Mannheim nicht ganz rosig für die Mannschaft aus der Hansestadt aus. Von den bisher sieben Aufeinandertreffen konnte der Waldhof vier für sich entscheiden. Der VfB deren drei. Sechs Spiele fielen dabei auf Spiele in der zweiten Liga zwischen 1995 und 2003. Zuletzt konnte der VfB 3:1 am 25.05.2003 gewinnen. Torschützen für den VfB waren damals Jens Scharping und Daniel Thioune (zwei Tore). Enrico Kern gelang in der zweiten Halbzeit lediglich Ergebniskosmetik für die Mannheimer. Beim einzigen Aufeinandertreffen im DFB-Pokal hatte der VfB in der 1. Runde auch das bessere Ende für sich und konnte nach Elfmeterschießen gewinnen – Raphael Schäfer avancierte damals in diesem zum Helden des Tages.

So könnten sie spielen:

VfB Lübeck (3-5-2)
Raeder – Okungbowa, Gruppe (c), Riedel – Rieble, Boland, Mende, Zehir, Deters – Benyamina, Deichmann

SV Waldhof Mannheim (3-4-2-1)
Bartels – Seegert (c), Verlaat, Gohlke – Donkor, Saghiri, Christiansen; Costly – Ferati, Boyamba – Martinovic

Anpfiff: 14 Uhr, Dietmar-Scholze-Stadion an der Lohmühle

Live bei Magenta Sport
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13. Spieltag: VfB Lübeck - SV Waldhof Mannheim |#1
Jan 13, 2021 - 9:36 PM hours
So allmählich entfernen wir uns vom rettenden Ufer, das Positive wir haben kein Tor nach der 60 Minute kassiert und waren sogar in der Lage mal Bälle festzumachen, das war's dann auch schon.

Was war offensiv eigentlich unsere Spielidee? Von den vielen langen Bällen kamen nur wenige wirklich genau am Mitspieler an, wenn sie den überhaupt ankamen, es fehlt komplett die Bissigkeit, dass offensiv Pressing und niemand übernimmt eine Verbale "Leader" Rolle und pusht so mal die Mitspieler.
Bei dem Wetter/Rasen wäre ein ernstzunehmender Distanzschuss eine gute "Waffe" gewesen, nicht aber wenn da solche schwachen Schüsse bei rumkommen insbesondere, wenn man den Wind im Rücken hat.
1 vs 1 Duelle? Nicht bei uns das versucht kaum jemand, langer Ball und laufen, nur wird das auch der letzte Gegner mittlerweile bemerkt haben.
Den dritten Wechsel hat man heute dann wohl ganz vergessen.

Es muss ne Veränderung her ob es der Trainer, die Taktik oder die Star11 ist, egal irgendwas muss sich ändern. Thema Neuzugänge fast alle unsere direkten Konkurrenten haben sich irgendwie verstärkt, ich persönlich sehe unser Problem nicht im Sturm eher im Mittelfeld wir haben niemanden der mal in der Lage ist mit dem Ball Wege zugehen und auch mal wichtige Dribblings gewinnt. An den schrauben drehen und analysieren hat bisher wie man sieht nichts Nennenswertes eingebracht, so wird das Leider nichts.
13. Spieltag: VfB Lübeck - SV Waldhof Mannheim |#2
Jan 13, 2021 - 9:48 PM hours
Zitat von DennisLBC87
OK, das erstmal verdauen. Verstehe Landerl und Boland nicht, wo man dort was positives gesehene hat?

Wenn neuer Trainer, wer sollte es machen? Ich finde Landerl hat für den Verein viel gemacht. Es alleine an den Trainer festzuhalten wäre zu billig. Die Mannschaft ist verunsichert. Vorne fehlt ganz klar ein Stürmer, der die Bälle auch aufs Tor bringt.

Christian Titz wäre frei und wäre für mich die 1a Wunschlösung. Das waren harte 90 min fürs Auge.


Die Aussagen der beiden haben mich mehr geschockt, als das "Gezeigte" auf dem Platz.
Einzige Erklärung für mich wäre, dass man sich jetzt nicht in eine Negativspirale reden will. Wenn man das allerdings wirklich selber glaubt, können wir die Saison auch gleich abschenken.
In der Halbzeitpause wurde unser Co-Trainer interviewt und sprach davon, dass man das Kombinationsspiel nicht richtig aufziehen konnte... ähm, auf diesem Boden? Kombinationsspiel? KAMPF ist gefragt!

Die Verdienste von Landerl sind unbestritten, am Ende des Tages wird aber auch er am Erfolg und den Zielen gemessen und die sind mehr als in Gefahr. Ich will die Mannschaft aber auch nicht aus der Kritik nehmen.
Es müssen jetzt intern mal klare Worte von der Vereinsführung fallen, worum es hier bei uns geht und dann sollte aussortiert werden, wer mitziehen will und wer nicht. Wer nicht will, kann gehen. Aber so sang und klanglos alles herzuschenken, nach Jahren in den Niederungen kann und darf nicht sein!
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